Tag Archiv für hessenstiftung

Wirkungen der Arbeit mit Vätern

Ein inspirierende Tagung liegt hinter mir und rund 70 anderen Interessierten und Aktiven an und in Väterarbeit. Die Tagung „Wirkungen der Arbeit mit Väter“ von der hessenstiftung – familie hat zukunft, in Kooperation mit dem Väterexpertennetz und der Katholischen Erwachsenenbildung Frankfurt im Haus am Dom in Frankfurt.

Wir alle glauben und meinen zu wissen, dass die Arbeit mit Vätern nicht nur wirkt, sondern auch noch positiv wirkt – auf die Väter selbst, auf die Kinder, auf das gesamte Umfeld (inklusive der Unternehmen, in denen Väter tätig sind).

Einige Wirkungsforschung gibt es nun bereits, um das Bauchgefühl mit wissenschaftlichen Daten zu unterfüttern. So richtig etabliert ist dieser Zweig der Forschung allerdings noch nicht – nicht zuletzt dies ist bei der Tagung in Frankfurt deutlich geworden.

Unter die Lupe wurden vor allem die Bereiche Väter in Unternehmen, Väter in der interkulturellen Arbeit und Väter in der Familienbildung genommen. Einige Projekte und Initiativen wurden in diesen Zusammenhängen bereits evaluiert – in der Regel mit positiven Ergebnissen.

Die Arbeit mit Väter und selbstverständlich auch die Evaluierung muss und wird weitergehen. Wir alle wissen nur zu genau, dass da noch viel zu tun ist. Man kann zur empirischen Forschung stehen wie man will: Ohne eine Evaluierung der Arbeit wird es immer schwierig bleiben, finanzielle Mittel für diese Arbeit aus unterschiedlichen Quellen anzuzapfen.

Hessischer Vätertag – Ich bin dabei

Der Hessische Vätertag naht.

Der Hessische Vätertag naht – am 15. Juni ist es so weit. Am 9. Juni bin ich am Stand der hessenstiftung auf dem Hessentag in Bensheim.

Der 15. Juni wird in vielen Ländern als Internationaler Vätertag begangen. In Deutschland hält sich leider hartnäckig der Vatertag an Christi Himmelfahrt, der leider so gar nicht als Ehrentag für Väter wahrgenommen werden kann. Vielmehr zeigt einem das Kopfkino Bilder von männlichen Jugendlichen, die mit Bollerwagen und einer Ladung Bier umherziehen, um diesen Tag auf ihre Art zu feiern.

Nun gut, das sei ihnen gegönnt, aber einen Ehrentag für Väter sollte es eben auch geben. Und dafür gibt es den Internationalen Vätertag und exklusiv in Hessen den Hessischen Vätertag, an dem die Bedeutung und Wichtigkeit der Väter für Familie und Gesellschaft in die Öffentlichkeit getragen werden soll.

Am 15. Juni ist es also so weit. Nun fallen das hessische Landesfest, der Hessentag, und der Ehrentag für Väter zusammen. Und da der Hessentag in diesem Jahr in Bensheim an der schönen hessischen Bergstraße stattfindet und die hessenstiftung – familie hat zukunft eben dort ihren Sitz hat, wird das Fest der Hessen genutzt, um in großem Stil das Thema Väterlichkeit an den Mann und die Frau zu bringen. Die hessenstiftung – familie hat zukunft ist Initiator des Hessischen Vätertags.

Kinder brauchen starke Väter, aktive Vaterschaft bereichert alle, unsere Gesellschaft braucht Väterlichkeit: Davon ist der Initiator und seine Mitstreiter – zu denen auch ich gehöre – überzeugt. Am Stand der hessenstiftung wird sich entsprechend vom 6. bis zum 15. Juni alles um dieses Thema drehen.

Ganz besonders freut mich, dass ich mit von der Partie und am Stand der hessenstiftung zumindest am 9. Juni 2014 ganztägig präsent sein werde. Das Thema an diesem Tag: „Väterbegleitung von Anfang an“. Wer jedoch in Pavillon 9 auf der Kinder-, Bildungs- und Familienmeile (KiBiFaM) vorbeikommt, darf natürlich sämtliche Väterthemen ansprechen. Ich freue mich sehr auf interessante Begegnungen und gute Gespräche. Natürlich gebe ich aber auch Auskunft als GfG-Väterbegleiter und darüber, was meine Arbeit in diesem Zusammenhang so ausmacht.

Eines ist sicher: In der Zeit vom 6. bis zum 15. Juni 2014 ist der Hessentag der Place to be für alle, die sich für Vaterschaft und Väterlichkeit in unserer Gesellschaft stark machen. Seid dabei, Väter Hessens und darüber hinaus.

Das Väter-Magazin (6)

Seit dem letzten Väter-Magazin ist nur eine Woche vergangen – und erneut gibt es eine Menge Fundstellen im Netz rund um Väterthemen. Kein Wunder, lag doch auch der Internationale Männertag in der vergangenen Woche. Ansonsten geht es auch wieder um Männer in Kitas, Vater-Kind-Aktivitäten und die Beziehung der Väter zu ihren Kindern und vor allem ihren Söhnen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen. Vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung dabei. Und es bleibt dabei: Über Feedback freue ich mich – und über ein Weiterverbreiten dieses Posts sowieso.

Der Hessische Vätertag kommt

Das Logo des Hessischen Vätertages.

Das Logo des Hessischen Vätertages.

„Was bedeutet Väterlichkeit für Dich/für Sie?“ Mit dieser Leitfrage wird sich der Hessische Vätertag am 28. September beschäftigen, der an verschiendenen Orten in ganz Hessen als Aktionstag begangen wird. Der Hessische Vätertag ist eine Inititiative der hessenstiftung – familie hat zukunft. An der Vorbereitung beteiligt ist unter anderem Hans-Georg Nelles aus Düsseldorf.

An diesem tag soll gemeinsam mit Vätergruppen, Kindertageseinrichtungen, Familienzentren und Elterninitiativen, Bibliotheken und Schulen, Mehrgenerationenhäusern und Altersheimen eine Tradition begründet werden, die jedes Jahr unter einem eigenen Leitmotiv die Bedeutung aktiver und moderner Vaterschaft hervorhebt. In diesem Jahr sind „Vätergeschichten“, in denen Väterlichkeit als Wert für sich zum Ausdruck kommt, das Thema.

Vätergruppen sind eingeladen, sich mit vielfältigen Aktionen an diesem Tag zu beteiligen und das Thema Väterlichkeit in seiner Bedeutung den Menschen in Hessen näher zu bringen. Zu diesem Zweck hat das Organisationsteam Ideen entwickelt, die dann vor Ort umgesetzt werden können. Materialien dazu finden sich auf der Website www.hessischer-vaetertag.de im Downloadbereich. Die teilnehmenden Gruppen können selbstverständlich auch ihre eigenen Aktionen und Ideen einbringen.

„Wir knüpfen mit dem Aktionstag an die Tradition des internationalen Vätertags an, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den sich vollziehenden Wandel hin zu einer neuen Väterlichkeit zu richten“, erläuterte Ulrich Kuther, Geschäftsführer der Hessenstiftung. „Das Motiv des ersten Hessischen Vätertages gefällt mir deshalb, weil wir beim Erzählen von Alltagsgeschichten den Wert der Väterlichkeit anschaulich machen. Außerdem können so alle mitmachen, Kinder, Frauen und Männer, denn einen Papa haben alle.“

Das Leitmotiv “Vätergeschichten” soll über das Erzählen und Aufschreiben von Geschichten über den Vater dazu einladen, die Qualitäten alltagsnahen Vaterseins und die Bedeutung des Vaters für die Biographie jedes Menschen bewusst machen. So kann bereits im Vorfeld zum Aktionstag jeder mitmachen, der „Vätergeschichten“ zu erzählen hat. Auf der Website des Hessischen Vätertages werden die Geschichten gesammelt. Herzlich laden die Initiatoren alle Kinder, Männer und Frauen ein, Geschichten über den Vater beizutragen. In Vorbereitung auf den 1. Hessischen Vätertag werden auch schon auf dem Hessischen Familientag am 8. Juni 2013 in Weilburg, beim Hessentag in Kassel (14. bis 23. Juni 2013) und beim Familienfest der Familienkarte Hessen Zitate und Aussagen der Besucher eingesammelt, in der sie sich zum Thema Väterlichkeit äußern. Diese “Vätergeschichten” sollen die zentrale Rolle am eigentlichen Aktionstag spielen.

„Wertvolle Väter“ jetzt auch im Buch

Cover Wertvolle VäterWelchen Einfluss hat die Änderung der Rolle von Vätern in der Kindererziehung auf die Kindererziehung? Dieser Frage ist die Hessenstiftung – Familie hat Zukunft nachgegangen. Die Ergebnisse der Studie, die von der IGS Organisationsberatung durchgeführt wurde, sind jetzt in Form der Publikation „Wertvolle Väter“ veröffentlicht worden.

Interessant ist, welche Eigenschaften Väter ihren Söhnen und Töchtern vermitteln wollen. Ganz hoch im Kurs steht das Selbstbewusstsein. Am unteren Ende der Skala findet sich der Gehorsam wieder. Ein wichtiges Anliegen ist den Vätern die Arbeitsmarktfähigkeit ihrer Kinder. Bei den meisten Eigenschaften gibt es übrigens nur wenig Unterschiede bezüglich des Geschlechts der Kinder.

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Aber welche Werte wollen die Väter ihren Kindern vermitteln? Die Liste führen an: Selbstvertrauen, Liebe, Selbstständigkeit, Menschlichkeit, Toleranz und Respekt. Interessant ist die Frage danach, welche Wertevermittlung die Befragten in ihren Familien „genossen“ haben. Hier manifestiert sich, dass der Satz an vermittelten Werten sich im Zeitlauf deutlich verändert hat. An der Spitze stehen hier nämlich die Werte Verantwortung, Anstand, Selbstständigkeit, Ordnung und Gerechtigkeit.

Im vergangenen Jahr im Juni hat die Hessenstiftung Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft eingeladen, um die Ergebnisse der Untersuchung zu diskutieren. Es ist eine illustre Runde zusammengekommen, zu der auch ich eingeladen war. Ein Großteil der Anwesenden findet sich nun auch mit Fachartikeln zu verschiedenen Themen in des Band „Wertvolle Väter“ wieder. Dabei geht es um Themen wie die gesellschaftspolitische Wertschätzung von Vätern und den Wert der Väter für Unternehmen.

Damit wird der Band „Wertvolle Väter“ zu einer interessanten Fundgrube für alle, die sich ernsthaft mit Väterthemen auseinander setzen oder setzen wollen. Am 15. Mai findet übrigens ein Fachgespräch zum Thema des Buches in Berlin statt. Das dürfte eine inspirierende Veranstaltung werden.

Ohne väterorientierte Personalpolitik fehlt etwas

Es ist noch ein harter und steiniger Weg, aber irgendwann werden nicht nur ein paar Exoten unter den Unternehmen erkennen, dass es mit einer frauenorientierten Personalpolitik hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht getan ist. Auch für die Männer muss noch sehr viel getan werden. Es handelt sich um ein ganzheitliches Thema.

Die Hessenstiftung ist eine der Institutionen, die sich mit ihrem Programm „Väter in Familie und Beruf“ für dieses Anliegen stark macht. Ein weiterer Baustein dieses Engagements ist die qualitative Studie „Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin“, die von der Hessenstiftung und dem Bundesfamilienministerium gemeinsam in Auftrag gegeben wurde. Organisationsberater Hans-Georg Nelles aus Düsseldorf (vaeterblog.de) hat die Studie durchgeführt. Eine Erkenntnis: Je mehr Elternzeiterfahrung die Väter haben, umso besser unterstützen sie ihre Partnerinnen beim beruflichen Wiedereinstieg.

Die Vorstandsvorsitzende der Hessenstiftung, die hessische Staatssekretärin im Sozialministerium Petra Müller-Klepper, ist überzeugt, dass Wiedereinsteigerinnen in den Beruf ganz besonders auf die Unterstützung der Partner angewiesen sind. Ein Schlüssel dafür ist die Anerkennung der väterlichen Familienarbeit. Dass es daran noch weitestgehend hapert, ist kein Geheimnis. Ein Knackpunkt: In der Regel fehlt das Verständnis des Arbeitgebers. Aber auch hier leisten Männer und Väter wie Hans-Georg Nelles und Volker Baisch von der Hamburger Väter gGmbH wichtige Arbeit in den Unternehmen. Ihr Credo: Väterorientierte Personalpolitik zahlt sich in vielfältiger Weise aus. Sie gehen in die Unternehmen hinein und schärfen das Bewusstsein dafür, dass Väter nicht zuletzt durch ihre Rolle in der Familie besondere Stärken und Fähigkeiten haben, von denen vor allem die Unternehmen profitieren können.

Bei einem Fachgespräch am Mittwoch in Wiesbaden sagte Nelles: „Väter sind bereit, Veränderungen im Familiensystem beim Wiedereinstieg der Partnerin mitzutragen und gegebenfalls ihre eigene Arbeitszeit zu reduzieren. Allerdings muss diese Bereitschaft rechtzeitig abgerufen werden.“ Wesentlich ist nach seinen Beobachtungen, dass die Partnerin bereit ist, ihre Verantwortung für das Familieneinkommen zu übernehmen.

Nelles hat für die Studie drei Gruppen von Vätern befragt. Väter ohne eigene Elterenzeiterfahrung und mit einer Partnerin, die bereits in den Beruf zurückgekehrt ist. Väter mit zwei Monaten. Und schließlich Väter mit einer Elternzeiterfahrung von mehr als sechs Monaten sowie Väter, die schon älter als 38 Jahre alt waren or die Elternzeit erst beim zweiten oder dritten Kind in Anspruch genommen haben.

Welche politischen Maßnahmen lassen sich aus dem Erkenntnissen der Studie ableiten? Eine Ausweitung der Partnermonate von zwei Monaten bis auf die Hälfte der Elternzeit wäre denkbar, hieß es in der Runde. Politisch wäre dies sicher ein Ansatz. Ganz wichtig ist aber, dass man auch noch andere Stellschrauben nutzt, damit Väter mit ihrem Anliegen Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, näher kommen. Die Akzeptanz in der Gesellschaft ist dafür bei Weitem noch nicht groß genug. Wir Väter müssen also gemeinsam an dieser Aufgabe weiterarbeiten. Ich glaube, dass sich das lohnt. Und: Auch die Mütter, die wieder in ihrem Beruf arbeiten wollen, können davon in hohem Maße profitieren.

Werte auf dem Wickeltisch

Einen interessanten Fachtag plant das FamilienGesundheitsZentrum Frankfurt am 8. Mai 2012. Das Thema: „Werte auf dem Wickeltisch. Wie gute Bindung das Lernen fördert.“ Bindung und frühkindliche Entwicklung ist eines der wichtigsten Themen überhaupt. Diese Tagung wird sicher einige Argumente liefern, die diese These stützen. Als Referentinnen konnten Frau Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe und Frau Maria Aarts gewonnen werden. Der Vormittag steht ganz im Zeichen von Vorträgen. Am Nachmittag wird das Gehörte in Workshops vertieft.

Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Wertewoche mit dem Motto „Werte für Familien“ statt. Der Fachtag wird unter anderem von der hessenstiftung – Familie hat Zukunft und der Karl-Kübel-Stiftung unterstützt. Mehr Infos findet Ihr im Flyer.

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Kinder wollen mehr Zeit mit ihren Vätern verbringen

Nicht nur gemeinsam wandern wollen Kinder mit ihren Vätern.

Nicht nur gemeinsam wandern wollen Kinder mit ihren Vätern.

Intuitiv möchten viele Väter mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Doch ist es immer noch unglaublich schwer, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. Tatsächlich ist es aber auch so, dass Kinder einen starken Wunsch haben, mehr Zeit mit ihren Vätern verbringen zu können. Das ist einmal mehr eine Erkenntnis aus einer Studie, für die deutschlandweit 10.000 Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren befragt wurden. Gerade wurde der Länderbericht Hessen zum LBS-Kinderbarometer der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner, Schirmherr des LBS-Kinderbarometers Hessen, sagte bei der Vorstellung der Ergebnisse: „Die familiengerechte Abstimmung verschiedener Zeitstrukturen ist die große Herausforderung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter und ihre Kinder.“

Auszug aus der Pressemitteilung der hessenstiftung – familie hat zukunft:

Aktivitäten mit dem Vater sind gefragt

Gerade die Familie spielt für Kinder eine wichtige Rolle. Sie bietet neben anderem im Idealfall Rückhalt und Geborgenheit. Laut der Studie fühlen sich 73 Prozent in ihrer Familie „gut“ bis „sehr gut“, allerdings fühlen sich auch immerhin 9 Prozent unwohl. Betrachtet man die Wünsche der Kinder an die Eltern, so zeigt sich ein verstärktes Bedürfnis nach mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten mit dem Vater. Zwar sind etwas mehr als die Hälfte der hessischen Kinder zufrieden mit dem Anteil der Zeit, die ihr Vater mit ihnen spielt, dennoch wünschen sich immerhin 39 Prozent dafür mehr Zeit. Ein Drittel der Kinder fände es gut, wenn er weniger arbeiten und somit noch mehr für sie da wäre. 64 Prozent sind zufrieden mit der väterlichen Unterstützung bei den Hausaufgaben, 12 Prozent wünschen sich dabei mehr Betreuung, bei genauso vielen dürfte es auch gerne weniger sein. „Die Studienergebnisse zeigen, dass Väter und Mütter gleichermaßen an der Kindererziehung beteiligt sein sollten. Entgegen der doch in vielen Familien noch eher traditionellen Rollenverteilung brauchen Kinder genauso die Aufmerksamkeit des Vaters“, erklärt Dr. Ulrich Kuther, Geschäftsführer der hessenstiftung – familie hat zukunft.

Aktivitäten wie Wandern, Basteln, Kochen oder Computerspielen mit dem Vater kommen aus Sicht der Kinder in den meisten Fällen nicht zu kurz. Trotzdem wünscht sich gut ein Drittel mehr Sport mit ihrem Vater zu treiben, und 19 Prozent möchten öfter gemeinsam Computerspielen. „Genauso viele Kinder wünschen sich aber auch, dass der Vater weniger Zeit für gemeinsames Computerspielen aufbringt“, so Kuther weiter. „Das zeigt, dass Kinder durchaus offen für andere Aktivitäten sind, wenn man ihnen Alternativen aufzeigt.“