Tag Archiv für Familienbildung

Neuer Terminüberblick

Terminupdate

Es gibt neue Veranstaltungen von und mit mir, bitte weitersagen.

Der Tag der Arbeit hat seinem Namen alle Ehre gemacht – und so habe ich intensiv an einigen Baustellen gearbeitet, die schon lange offen sind aber noch wenig bearbeitet wurden.

Die bisherige Darstellung der Termine hat mir noch nicht wirklich gefallen. Jetzt habe ich mit der Einbindung eines Google-Kalenders den richtigen Weg gefunden. Nun ist es viel einfacher, sich in meinen Angeboten zurecht zu finden. Es würde mich sehr freuen, wenn sich das in Interesse an meinem Kursangebot niederschlägt. Das würde sicher auch die Veranstalter freuen.

Hier geht es zur neuen Termin-Seite.

Mittendrin in der Väterarbeit

Das zweite Halbjahr ist nur sehr kurz und doch ist der Terminkalender proppenvoll mit Angeboten für Väter. Ich bin wieder gut beim Familienzentrum Darmstadt eingebunden. Heute war die erste Vater-Baby-Lounge. Ein entspannter Vormittag für Väter mit ihren Kindern bis zu einem Jahr. Parallel findet ein Angebot für die entsprechenden Partnerinnen zur Entspannung statt. Väter waren da, die Partnerinnen lassen noch auf sich warten.

Eine Sache ist deutlich geworden: Vätern fehlt es an Angeboten für das Wochenende. Da gibt es noch einiges zu tun. Ansonsten war es eine sehr angenehme Runde.

Hier geht es zum Programm des Familienzentrums Darmstadt.

Die nächste Vater-Baby-Lounge ist am 12. Oktober um 10 Uhr. Die Termine sind einzeln beim Familienzentrum buchbar.

Kess leiten

Das zweite Ausbildungswochenende Kess erziehen liegt hinter mir. Es war wieder eine sehr gute und schöne Erfahrung mit wichtigen und wertvollen Begegnungen. Und Selbsterkenntnissen natürlich. In der Übungseinheit bin ich mit einer Körperübung zum Machtkampf eingestiegen. Hier geht es darum zu zeigen, dass es wichtig ist, dem Kind Freiräume zu geben, um sich zu probieren. Eltern setzen Grenzen, Leitplanken, in denen ein Wettstreit möglich wird, durch den sich das Kind entwickeln kann, aber auch die Eltern reifen. Sehr spannend. Die Übungen machen Lust auf mehr.

Mittlerweile kennen wir den gesamten, aus fünf Teilen (Abenden) bestehenden, Elternkurs. Darüberhinaus ging es nun aber auch um Gruppenleiterkompetenz – wieder ein Feld, um Selbsterkenntnis zu erlangen. In der Väterbegleiter-Ausbildung habe ich lernen dürfen, dass ich einen intellektuellen Akquisestil habe und bei den Konflikttypen nach Crum als Dreieck durchgehe. Diesmal haben wir uns den verschiedenen Kursteilnehmertypen nach Virginia Satir gewidmet. Die berühmte Familientherapeutin hat idealtypisch vier Kategorien ermittelt: Ankläger, Rationalisierer, Beschwichtiger und Ablenker. Wir hatten in mehreren Rollenspielen viel Spaß und Raum zur Reflexion.

Sicher, alle diese Typen können „Probleme“ bereiten. Allerdings passt es besser zum Kess-Konzept, entsprechende Menschen in und mit ihren Ressourcen zu schätzen und einzubeziehen. Wir alle wissen nun, dass es sich hierbei um eine Herausforderung handelt. Und doch ist es das Ziel, auch den „übelsten“ Ankläger wertschätzend zu behandeln. Im Kurs, aber auch sonst. Das Kess-Konzept hat für jede Lebenslage seinen Wert. Das Handwerkszeug erarbeiten wir im Moment. Es ist schön zu sehen und zu erleben, wie lernfähig wir sind, wenn uns etwas packt und überzeugt.

Der Rache-Kreislauf und ich

Puh und Ahh – das erste Ausbildungswochenende von „Kess erziehen (R)“ ist geschafft. Eigentlich bräuchte ich jetzt erstmal zwei Tage, um mich nochmals intensiv mit den Inhalten zu beschäftigen, und mit mir. Die 48 Stunden waren dicht gepackt.

Nun bin ich also – nach dem ersten Reinschmecken bei einem Workshop – tiefer eingetaucht in Kess – und bin wirklich sehr überzeugt von dem Konzept. Eltern können wirklich unglaublich viel für ihren Alltag mit Kindern mitnehmen. Dabei geht es vor allem darum, den Alltag gelassener zu erleben und den Alltag für alle im System Familie positiver werden zu lassen. Weniger Streit, weniger Konflikte, weniger Machtkämpfe, weniger Adrenalin ausschütten – mehr Lebensqualität.

Positiv ist auch, dass ich in den Rollen- und Anspielen gemerkt habe, dass ich in einigen Situationen als Vater schon vieles richtig mache. Von dieser Basis aus, fällt es dann auch leichter zu verstehen, wann etwas wie schiefläuft. Und eben auch, wie ich aus einer solchen Situation herauskomme, ohne dem Kind und mir zu schaden.

In den ersten zwei Einheiten stehen die Empfindungen der Kinder im Mittelpunkt. Es geht für die Eltern darum, sich in ihre Kinder einzufühlen. Das ist sehr beeindruckend. Vor allem hilft es, sich auch in die Rolle des Elternteils bewusster einfühlen zu können. In einem Anspiel, in dem es um das Verdeutlichen des so genannten Rache-Kreislaufs geht, habe ich die Rolle des Vaters übernommen, der sein spielendes Kind auffordert, mit dem Spielen aufzuhören. Im Rache-Kreislauf geht es um ein verletztes Kind, das durch Beschimpfung und/oder Gewalt deutlich macht, dass es diese Verletzung ebenfalls mit einer Verletzung ausgleichen möchte. Ich habe sehr authentisch gekocht – und die Gruppenleiterin, das Kind, hat mich sehr authentisch beschimpft. Danach war mir klar: Aus einer solchen Situation gehen beide als Verlierer raus. Und diese gegenseitige Verletzung wirkt über den Moment hinaus.

Auf der Basis, dieses ersten Ausbildungswochenendes lässt sich aufbauen. Das Konzept ist sehr klar und nachvollziehbar. Ich freue mich schon heute auf meine ersten Kess-Kurse. Auf dem Weg dahin warten noch zwei weitere Ausbildungsblöcke und viel Praxis – um dann hoffentlich das Zertifikat in Händen halten zu können.

Schon heute kann ich aber Väter – und natürlich Müttern – wärmstens empfehlen, einen solchen Elternkurs zu besuchen. Sie werden bundesweit angeboten.

Ein nächster Schritt: Kess erziehen

Glegentlich hatte ich es schon angedeutet, dass ich mich im Bereich Familienbildung noch etwas weiterentwicklen möchte. Neben der Väterarbeit will ich künftig auch die Arbeit mit Familien in den Fokus rücken – und mich hier mit einer entsprechenden Weiterbildung qualifizieren.

Kess erziehen Logo

An diesem Logo sind „Kess erziehen“-Kurse zu erkennen.

Diese Weiterbildung startet morgen in Ludwigsburg. Darauf freue ich mich schon sehr. Nach insgesamt drei Ausbildungswochenenden werde ich Kurse „Kess erziehen(R). Weniger Stress – mehr Freude“ anbieten können. Zur Zielgruppe eines solchen Kursangebotes gehören Eltern von Kindern im Alter von 3 bis 10, ursprünglich 2 bis 12, Jahren. Das Konzept, entwickelt von der AKF – Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung in Zusammenarbeit mit dem Familienreferat im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg, verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Die Buchstaben K-E-S-S stehen hierbei für:

  • Kooperativ: Vater, Mutter und Kinder lösen Konflikte gemeinsam und sorgen auf diese Weise für ein lebenswertes und wertschätzendes Miteinander.
  • Ermutigend: Die Stärken der Kinder und die Stärken der Eltern bilden die Basis für das Zusammenleben. Die Selbstständigkeit der Kinder wird gefördert, sie übernehmen Verantwortung für ihr Handeln.
  • Sozial: Die Bedürfnisse von Kindern und Eltern werden gleichermaßen geachtet. Es geht um Halt, Zuwendung, Geborgenheit und mehr.
  • Situationsorientiert: Jede Situation ist durch ganz spezielle Umstände geprägt. Die Bedürfnisse jedes Einzelnen, Groß wie Klein, können sehr unterschiedlich sein. All das wird in das Handeln einbezogen.

Während des Katholikentages in Mannheim im vergangenen Jahr habe ich einen Workshop bei zwei Kursleiterinnen belegt. Das Konzept hat mir auf Anhieb gefallen. Wertschätzung und Gelasssenheit sind zwei der wesentlichen Elemente der Kess-Haltung. Und das sind ganz intensiv auch meine Themen. Es werden in den Kursen keine Erziehungsrezepte vermittelt. Vielmehr geht es darum, die Kompetenzen der Eltern freizulegen, um ihnen zu ermöglichen, eine wertschätzende und lebensbejahende Haltung einzunehmen. Genau das finde ich ganz großartig.

Selbstverständlich werde ich an dieser Stelle über die Ausbildung berichten. Und natürlich geht es bei solchen Kursen immer auch um einen selbst. In diesem Sinne freue ich mich ganz besonders darauf, mein eigenes Tun zu reflektieren – und später dann ganz viel von meinem Erarbeiteten dann auch wieder an andere Eltern weiter zu geben.

Familienzentrum Darmstadt veröffentlicht Halbjahres-Programm

Cover Programm Familienzentrum Darmstadt

Das Cover des Programms der Familienzentrums Darmstadt. Vollgepackt mit 1005 Angeboten für Familien.

Das Programm des Familienzentrums Darmstadt ist erschienen. Mit Details zu meinen Aktivitäten im Programm des ersten Halbjahres 2013 habe ich mich bewusst bis zum Erscheinen zurückgehalten. Jetzt kann ich aber ein paar Worte darüber verlieren. In den kommenden Tagen werde ich auch die einzelnen Veranstaltungen in meinen Terminkalender eintragen.

 

Meine Angebote sind in unterschiedlichen Fachbereichen zu finden. Zum einen werde ich gemeinsam mit Monika Kanzler-Sackreuther Kompakt-Geburtsvorbereitungskurse für Paare gestalten. Insgesamt handelt es sich hier um vier Kurse, zwei für Erstgebärende und zwei für Paare, die das zweite oder dritte Kind erwarten (Seiten 24,25,26). Meine beiden Väter-Kompaktkurse, die ich dann als Einzelreferent bestreite, konzentrieren sich auf junge Väter (Seite 99). Details zu den Veranstaltungen finden sich im Programm des Familienzentrums und in einigen Tagen eben auch unter Termine auf dieser Website.

Zum Thema Fotografie biete ich eine Vater-Kind-Aktion an (Seite 109). Hier wollen wir uns dem Thema Fotografie über das Erzählen von Geschichten nähern. Es soll gezeigt werden, dass Fotos Anlass zum Reden und Erzählen sein können. Gemeinsam wollen wir dann auch Lochkameras bauen. Und dass alles fotografisch festgehalten werden soll, versteht sich von selbst. Ein ähnliches Angebot wird es auch im Frauen- und Familienzentrum Bensheim geben.

Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Monika Kanzler-Sackreuther, die übrigens eine GfG-Frau ist. Somit haben wir eine gemeinsame Basis, auf der wir unser Angebot aufbauen können. Wenn jemand Informationen benötigt, die über das hinausgehen, was in dem Programm bzw. hier auf den Seiten steht, kann er natürlich Kontakt zum Familienzentrum oder zu mir aufnehmen.

Väter-Kompaktkurs in Bensheim

Das Logo des Frauen- und Familienzentrums Bensheim.

Der Väterkurs im Frauen- und Familienzentrums Bensheim verträgt noch Teilnehmer.

Väterarbeit zu etablieren, ist keine Frage von Minuten, Stunden oder Tagen. Darüber bin ich mir bewusst. Das wissen auch meine tapferen Mitstreiter und Mitstreiterinnen.

Der Vorstand des Frauen- und Familienzentrums Bensheim (Bensheim liegt in Südhessen und hat rund 40.000 Einwohner) glaubt an Väterarbeit – und so haben wir zum zweiten Mal gemeinsam einen Kompaktkurs für Väter ins Angebot gehievt. Das Programm für den 17. November steht – und es sind noch Plätze frei (Kosten: Nicht-Mitglieder 19 Euro, Mitglieder 14,50 Euro).

Im vergangenen Jahr musste der Kurs abgesagt werden. Noch sind wir guter Dinge, dass wir in diesem Herbst den ersten Kurs für werdende Väter in Bensheim umsetzen können – und, dass sich dann herumspricht, wie wertvoll der Austausch und das Netzwerken für werdende und junge Väter ist.

Werdende Väter aus Bensheim und Umgebung: Nutzt die Chance. Wenn jemand von Euch werdende Väter aus Bensheim und Umgebung kennt: Gebt die Infos weiter und teilt diesen Beitrag in den sozialen Netzwerken. Danke!