Archiv für Termine und Treffpunkte

Neu: Vater-Kind-Treff in Wiesbaden

Mein lieber Freund und Kollege Heiko Litz startet mit einem neuen Angebot in Wiesbaden. Gerne veröffentliche ich hier die Ankündigung seines Vater-Kind-Treffs, der ab Mittwoch, den 14. Mai 2014, regelmäßig einmal pro Woche stattfinden wird. Wiesbadener Väter: Nichts wie hin!

Vater-Kind-Treff: Begegnung, Austausch, Information, Spiel und Spaß ab 14. Mai 2014 jeden Mittwoch von 09:30 – 11:00 Uhr im Café WellRitz, Wellritzstraße 38a, 65183 Wiesbaden

Väter mit ihren Kindern im Alter von 3 Monaten bis zu 3 Jahren treffen sich ab 14. Mai 2014 jeden Mittwoch von 9:30 bis 11:00 Uhr im „Café WellRitz“, Wellritzstraße 38a, in kindgerechtem Ambiente. Bei den wöchentlichen Treffen gibt es Zeit zum Spielen und Basteln und für alles, was Kindern und Vätern Spaß macht.

Das gemeinsame Tun wirkt sich positiv auf die Vater-Kind-
Bindung aus und fördert die kindliche Entwicklung. In gemütlicher Atmosphäre tauschen sich die Teilnehmer rund um das Thema Väter und Kinder aus. Beim gemeinsamen Frühstück können Kontakte geknüpft und Freundschaften geschlossen werden.

So wird Väterzeit zur Qualitätszeit! Unkostenbeitrag pro Treffen: 5 Euro, incl. Cafe oder Tee.

Der Vater-Kind-Treff findet in Kooperation zwischen der Katholische Familienbildungsstätte Wiesbaden und dem Café WellRitz statt.

Weitere Informationen: fbs-wiesbaden.bistumlimburg.de oder cafe-wellritz.de/infoveranstaltungen-fuer-eltern

Hessischer Vätertag – Ich bin dabei

Der Hessische Vätertag naht.

Der Hessische Vätertag naht – am 15. Juni ist es so weit. Am 9. Juni bin ich am Stand der hessenstiftung auf dem Hessentag in Bensheim.

Der 15. Juni wird in vielen Ländern als Internationaler Vätertag begangen. In Deutschland hält sich leider hartnäckig der Vatertag an Christi Himmelfahrt, der leider so gar nicht als Ehrentag für Väter wahrgenommen werden kann. Vielmehr zeigt einem das Kopfkino Bilder von männlichen Jugendlichen, die mit Bollerwagen und einer Ladung Bier umherziehen, um diesen Tag auf ihre Art zu feiern.

Nun gut, das sei ihnen gegönnt, aber einen Ehrentag für Väter sollte es eben auch geben. Und dafür gibt es den Internationalen Vätertag und exklusiv in Hessen den Hessischen Vätertag, an dem die Bedeutung und Wichtigkeit der Väter für Familie und Gesellschaft in die Öffentlichkeit getragen werden soll.

Am 15. Juni ist es also so weit. Nun fallen das hessische Landesfest, der Hessentag, und der Ehrentag für Väter zusammen. Und da der Hessentag in diesem Jahr in Bensheim an der schönen hessischen Bergstraße stattfindet und die hessenstiftung – familie hat zukunft eben dort ihren Sitz hat, wird das Fest der Hessen genutzt, um in großem Stil das Thema Väterlichkeit an den Mann und die Frau zu bringen. Die hessenstiftung – familie hat zukunft ist Initiator des Hessischen Vätertags.

Kinder brauchen starke Väter, aktive Vaterschaft bereichert alle, unsere Gesellschaft braucht Väterlichkeit: Davon ist der Initiator und seine Mitstreiter – zu denen auch ich gehöre – überzeugt. Am Stand der hessenstiftung wird sich entsprechend vom 6. bis zum 15. Juni alles um dieses Thema drehen.

Ganz besonders freut mich, dass ich mit von der Partie und am Stand der hessenstiftung zumindest am 9. Juni 2014 ganztägig präsent sein werde. Das Thema an diesem Tag: „Väterbegleitung von Anfang an“. Wer jedoch in Pavillon 9 auf der Kinder-, Bildungs- und Familienmeile (KiBiFaM) vorbeikommt, darf natürlich sämtliche Väterthemen ansprechen. Ich freue mich sehr auf interessante Begegnungen und gute Gespräche. Natürlich gebe ich aber auch Auskunft als GfG-Väterbegleiter und darüber, was meine Arbeit in diesem Zusammenhang so ausmacht.

Eines ist sicher: In der Zeit vom 6. bis zum 15. Juni 2014 ist der Hessentag der Place to be für alle, die sich für Vaterschaft und Väterlichkeit in unserer Gesellschaft stark machen. Seid dabei, Väter Hessens und darüber hinaus.

Terminupdate: Neue Kurse

Ich habe den Terminbereich aktualisiert. Es sind einige Kurse hinzugekommen – für Väter und Eltern.

Terminupdate

Es gibt neue Veranstaltungen von und mit mir, bitte weitersagen.

Im Familienzentrum Darmstadt bin ich selbstverständlich weiter mit den Geburtsvorbereitungskursen für Paare mit Monika Kanzler-Sackreuther unterwegs. Aber es gibt auch einen Kurs für werdende Väter und einen Fotografie-Erlebniskurs für Väter mit ihren Kindern im ersten Halbjahr.

Dann werde ich im Juni wieder mit Philipp Michele ein Vater-Kind-Wochenende in der urigen Steinesmühle in Laubach-Münster anbieten. Konkrete Infos dazu folgen noch.

Neu im Angebot ist ein Familienwochenende, in dem es um Träume gehen soll. Auch hier wird es noch weiter Infos geben. Auf jeden Fall wird es im Juli in Hübingen im Westerwald stattfinden.

Väter und Mütter sind auch mit den Kess erziehen-Kursen angesprochen, die ich im April/Mai und November/Dezember in Wiesbaden leiten werde.

Vielleicht ist ja ein Kurs für euch dabei. Hinweise zu Anmeldemöglichkeiten findet ihr auf der Terminseite.

Väter und Kinder für Bindung

Zwei ereignisreiche Wochenenden liegen hinter mir. Zwei Vater-Kind-Wochenenden, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Doch Stopp, einige wiederkehrende Muster sind erkennbar. Doch dazu später mehr.

Die Unterschiede: Die eine Gruppe war eher klein, die andere groß. In der einen Gruppe waren die Wiederholungstäter deutlich in der Überzahl, in der anderen die Rookies. In der einen Gruppe waren die Kinder etwas älter, in der anderen Gruppe waren viele kleine Kinder dabei, dafür war die älteste Tochter hier schon 17. Die eine Gruppe leiteten zwei hauptamtliche Teamer, die zweite Gruppe wurde von einem Ehrenamtlichen und einem Hauptamtlichen geführt. Die eine Gruppe war etwas anarchisch, die andere Gruppe ein wenig disziplinierter.

Es ist sicher nicht einfach, sich auf die unterschiedlichen Gegebenheiten immer optimal einzustellen. Ganz wichtig ist bei einer Vater-Kind-Gruppe, dass sich die Gruppenleitung ein gehöriges Maß an Flexibilität leistet. Gut vorbereitet muss eine solche Veranstaltung in jedem Fall sein. Doch das Maß der plangenauen Umsetzung ist an die Situation anzupassen. Dem Feedback nach ist es uns in beiden Fällen gelungen. Väter müssen freie Zeit für sich und ihre Kinder haben. Die Kinder brauchen die Freiräume sowieso. Das Programm muss atmen können, gleichwohl ist ein roter Faden wichtig. Die Kursleitung muss zielgerichtet bleiben, auch wenn es einmal etwas lockerer wird. Am Ende muss ein runder Eindruck haften bleiben. Die Teilnehmer sollen gern wieder kommen.

Die vorherigen Ausführungen zeigen schon, dass bei allen Unterschieden die Art der Leitung eines solchen Wochenendes deutliche Parallelen aufzeigt. Überforderung und Unterforderung sich gleichermaßen ungünstig. Immer gleich ist es auch, dass es Teilnehmer gibt, denen das Programm zu wenig straff ist, während es andere schon zu straff finden. Väter sind kritisch, aber unterscheiden sich hier wahrscheinlich nicht sonderlich von Müttern.

Bei einem Vater-Kind-Wochenende ist auch bestens das zu beobachten, was auch in allgemein bekannten und anerkannten Büchern zu lesen ist. Väter fördern das explorative Verhalten der Kinder. Kinder genießen ihre Freiräume. In einzelnen Fällen zeigt sich aber auch eine gewisse Strenge, die vielleicht auch vätertypisch ist.

Lagerfeuer

Klar, ein Lagerfeuer gehört selbstverständlich zu jedem Vater-Kind-Wochenende dazu.

 

Schließlich noch ein paar Details zu den Wochenenden: Das erste Wochenende wurde von der katholischen Familienbildungsstätte Wiesbaden veranstaltet. Traditionell geht es in die Steinesmühle nach Laubach-Münster in Hessen am Fuß des Vogelsberges. Ein interessantes und liebevoll geführtes Haus mit sehr begrenzter Aufnahmekapazität. Die Anlage ist sehr naturnah. Die Feuerstelle liegt direkt an der Wetter, einem Bach, auf dem man auch mit einem Boot herumschippern kann. Die Spielwiese ist super. Lagerfeuer und Grillen ist bestens möglich. Unser Thema „Feuer und Flamme“. Wir haben versucht, Feuer mit einfachen Mitteln anzuschüren. Am Abend dann der Höhepunkt: Feuerspucken für Groß und Klein.

Insektenhotel

Das Insektenhotel steht jetzt auf dem Gelände der Jugendbildungsstätte in Kirchähr.

 

Das zweite Wochenende veranstaltete der Kolping-Diözesanverband des Bistums Limburg. Es fand im Karlsheim, einer Jugendbildungsstätte der Diözese Limburg, in Kirchähr statt. Ein schönes Haus, gut ausgestattet für Tagungen, im Westerwald. Auch hier gibt es Natur im Überfluss. Etwas ungünstig: Das Haus und die Spielwiese, der Spielplatz, die Feuerstelle und der breite Bach Gelbach sind durch eine Straße voneinander getrennt. Das ist nicht optimal, gerade mit kleinen Kindern. Aber es gibt eine Ampel direkt am Haus, was die Lage entschärft. „Wildnis erleben“ lautete das Motto. Insgesamt hätte es etwas erlebnispädsgogischer sein können. Aber den Teilnehmern hat es gefallen. Unser Großprojekt: Der Bau eines Insektenhotels. Das steht nun vor Ort als Zeuge unseres gemeinsamen Wirkens.

Väter-Kind-Wochenenden bieten die Gelegenheit, die Beziehung vom Papa zu seinem Kind/zu seinen Kindern zu vertiefen. Solche Inseln sind wichtig, um die Bindung zu stärken. Die Motive sind natürlich vielfältig. Unter den teilnehmenden Vätern sind jene, die auch sonst viel Zeit mit ihren Kindern verbringen. Hauptsächlich aber sind es jene, denen im Alltag nicht ausreichend Zeit zur Verfügung steht. Aber auch hier macht es die Mischung. Und der eine oder andere kann sich vielleicht auch etwas von den anderen Papas abschauen.

Der Hessische Vätertag kommt

Das Logo des Hessischen Vätertages.

Das Logo des Hessischen Vätertages.

„Was bedeutet Väterlichkeit für Dich/für Sie?“ Mit dieser Leitfrage wird sich der Hessische Vätertag am 28. September beschäftigen, der an verschiendenen Orten in ganz Hessen als Aktionstag begangen wird. Der Hessische Vätertag ist eine Inititiative der hessenstiftung – familie hat zukunft. An der Vorbereitung beteiligt ist unter anderem Hans-Georg Nelles aus Düsseldorf.

An diesem tag soll gemeinsam mit Vätergruppen, Kindertageseinrichtungen, Familienzentren und Elterninitiativen, Bibliotheken und Schulen, Mehrgenerationenhäusern und Altersheimen eine Tradition begründet werden, die jedes Jahr unter einem eigenen Leitmotiv die Bedeutung aktiver und moderner Vaterschaft hervorhebt. In diesem Jahr sind „Vätergeschichten“, in denen Väterlichkeit als Wert für sich zum Ausdruck kommt, das Thema.

Vätergruppen sind eingeladen, sich mit vielfältigen Aktionen an diesem Tag zu beteiligen und das Thema Väterlichkeit in seiner Bedeutung den Menschen in Hessen näher zu bringen. Zu diesem Zweck hat das Organisationsteam Ideen entwickelt, die dann vor Ort umgesetzt werden können. Materialien dazu finden sich auf der Website www.hessischer-vaetertag.de im Downloadbereich. Die teilnehmenden Gruppen können selbstverständlich auch ihre eigenen Aktionen und Ideen einbringen.

„Wir knüpfen mit dem Aktionstag an die Tradition des internationalen Vätertags an, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den sich vollziehenden Wandel hin zu einer neuen Väterlichkeit zu richten“, erläuterte Ulrich Kuther, Geschäftsführer der Hessenstiftung. „Das Motiv des ersten Hessischen Vätertages gefällt mir deshalb, weil wir beim Erzählen von Alltagsgeschichten den Wert der Väterlichkeit anschaulich machen. Außerdem können so alle mitmachen, Kinder, Frauen und Männer, denn einen Papa haben alle.“

Das Leitmotiv “Vätergeschichten” soll über das Erzählen und Aufschreiben von Geschichten über den Vater dazu einladen, die Qualitäten alltagsnahen Vaterseins und die Bedeutung des Vaters für die Biographie jedes Menschen bewusst machen. So kann bereits im Vorfeld zum Aktionstag jeder mitmachen, der „Vätergeschichten“ zu erzählen hat. Auf der Website des Hessischen Vätertages werden die Geschichten gesammelt. Herzlich laden die Initiatoren alle Kinder, Männer und Frauen ein, Geschichten über den Vater beizutragen. In Vorbereitung auf den 1. Hessischen Vätertag werden auch schon auf dem Hessischen Familientag am 8. Juni 2013 in Weilburg, beim Hessentag in Kassel (14. bis 23. Juni 2013) und beim Familienfest der Familienkarte Hessen Zitate und Aussagen der Besucher eingesammelt, in der sie sich zum Thema Väterlichkeit äußern. Diese “Vätergeschichten” sollen die zentrale Rolle am eigentlichen Aktionstag spielen.

Skulpturen aus Porenbetonsteinen

Vier Tandems, mich und mein Sohn Tom eingeschlossen, haben sich am Wochenende in der örtlichen Kita zu einer Vater-Kind-Aktion getroffen. Die Kita hat einen Eltern-Kind-Projekttag veranstaltet. Die Eltern sollten einen ganz praktischen Einblick in die Arbeit der Kita und der Erzieherinnen (und des einen Erziehers) erhalten. Ich wurde angefragt, ob ich nicht auch ein Angebot machen wollte, für Väter mit ihren Kindern.

Werken mit Porenbetonsteinen.

Ds sind die Werke, die die Väter mit ihren Kindern in etwa 90 Minuten Arbeit geschaffen haben.

Da ich mich recht schnell entscheiden musste, fiel meine Wahl auf das Bearbeiten von Porenbetonsteinen bzw. Ytongsteinen. Ich hatte damit bereits Erfahrungen gemacht. Angeleitet hatte ich das Arbeiten mit dem Material bislang noch nicht. Doch es zeigte sich schnell, dass das keinerlei Problem darstellte.

Die Kinder (5 Jahre und älter) haben sich schnell an das Bearbeiten des Steins gewöhnt. Ausgestattet mit Staubschutzmaske und Schutzbrille sah das Ganze auch richtig nach Handwerken aus. Die Kinder wollten gar nicht mehr aufhören. So ging jedes Tandem auch mit mehr als einer Skulptur nach Hause. Schnecken, Autos, Häuser – es kam sogar so etwas wie Vielfalt auf. Dieser Form des Werkens ist gut für eine Väter-Kind-Aktion geeignet, da die Kinder einige Arbeiten sehr gut selbst erledigen können. Die Väter können ihren Eigenanteil sehr gut dosieren, was auch hier sehr gut gelungen ist. Die Ideen für die Skulpturen kamen großteils von den Kindern. Häufig ist zu lesen, dass erst Grundschulkinder mit den Steinen arbeiten können. Das kann ich nicht bestätigen. Ab 5 Jahren ist das aus meiner Sicht sehr gut möglich.

Highlights für werdende und junge Väter in Darmstadt und Wiesbaden

Heute will ich zwei Kurse für werdende bzw. junge Väter in Darmstadt und Wiesbaden vorstellen. Ganz ausdrücklich sind natürlich auch Männer aus den entsprechenden Regionen angesprochen. Es gibt wenig Angebote dieser Art. Ich kann nur empfehlen, sie zu nutzen. Selbstverständlich bin ich davon überzeugt.

Tatsächlich handelt es sich beim ersten Kurs um ein Angebot von mir, das ich in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Darmstadt aus dem GfG-Väterbegleiter-Konzept entwickelt habe. Hier erstmal der Ausschreibungstext:

Endlich Papa – und jetzt?

Vatersein ist etwas Großartiges. Man ahnt es schon während der Schwangerschaft. Doch so richtig spürt Mann und Vater es, wenn der neue Erdenbürger das Licht der Welt erblickt. Die neue Lebenssituation gibt Kraft und fordert heraus. Plötzlich sind ganz andere Themen an der Tagesordnung als zuvor – und es ergeben sich viele Fragen:

  • Wie verändert sich unsere Beziehung?
  • Wie finde ich meinen Platz bei Mutter und Kind?
  • Welche Bedeutung habe ich als Vater für die Entwicklung des Kindes schon in den ersten Wochen und Monaten?
  • Wie kann ich meine Partnerin optimal unterstützen?
  • Wie bekomme ich Beruf und Familie unter einen Hut?

Diese Fragen und noch einige mehr wollen wir an einem Vormittag gemeinsam erörtern und beantworten.

Diesen Väterkurs leite ich am 2. März in der Zeit von 10 bis 14 Uhr in den Räumen des Familienzentrums Darmstadt, Frankfurter Straße 71, 64293 Darmstadt. Das Familienzentrum hat ein unglaublich reichhaltiges Programm mit sehr vielen interessanten Angeboten, auch für Väter ist noch einiges mehr dabei. Ich kann das Programm allen Darmstädtern – und nicht nur ihnen – sehr empfehlen. Eine Anmeldung ist auch per Mail möglich fbs (ät) darmstadt.de. Es sind noch Plätze in dem Kurs frei. Die Teilnehmergebühr beträgt 9,90 Euro. Bei Bedarf können wir uns auch noch ein weiteres Mal am darauffolgenden Samstag, ebenfalls in der Zeit von 10 bis 14 Uhr treffen.

Flyer Werdende Väter

Die Seiten 1 und 4 des Flyers Werdende Väter.
(Aufs Bild klicken, um das PDF herunterzuladen.)

Vor allem werdende Väter in Wiesbaden sollten sich den 20. April 2013 in ihrem Kalender anstreichen. Dann nämlich findet von 10 bis 16 Uhr im Gemeindezentrum St. Mauritius, Abeggstraße 37, 65193 Wiesbaden ein Väterkurs meines Väterbegleiter-Kollegen Heiko Litz statt. Der Kurs ist zweigeteilt. Im ersten Teil geht es Grundwissen für die Zeit der Schwangerschaft, während der Entbindung und in den ersten Wochen nach der Geburt. Der zweite Teil widmet sich der Förderung der Vater-Kind-Bindung. Es wird die Bedeutung des Vaters in den ersten Lebensjahren für die Entwicklung des Kindes aufgezeigt. Die Teilnahmegebühr liegt hier bei 30 Euro. Anmeldung nimmt die Katholische Familienbildungsstätte Wiesbaden, kath.fbs.wiesbaden (ät) bistum-limburg.de, www.fbs-wiesbaden.de, entgegen. Auch hier sind noch Plätze frei.

Flyer Werdende Väter 2

Die Seiten 2 und 3 des Flyers Werdende Väter.

Der Wert der Väter

Gestern Abend im Haus am Dom in Frankfurt. Eine interessant und kompetent besetzte Podiumsdiskussion. Im Fokus: Die Väter. Das Thema konkret: Der Wert der Väter. Drei Männer, zwei Frauen. Die Veranstaltung ist gut besucht. Nach den Eingangsstatements wird schnell deutlich: Der Titel lässt zu viel Raum für Interpretation.

Foto Der Wert der Väter

Podiumsdiskussion „Der Wert der Väter“ im Frankfurter Haus am Dom.

Wenn es um den Wert von Vätern geht, geht es mir in erster Linie um den Wert der Väter in der Beziehung zum Kind. Was macht Väterlichkeit aus? Wo in unserer Gesellschaft fehlt Väterlichkeit und – damit einhergehend – ihr Anteil an einer besseren Gesellschaft. Es geht mir in keiner Weise um Egalität der Geschlechter. Die oft gestellte Frage, welches Geschlecht die bessere Mutter ist, ist nicht zielführend.

Pointiert vertritt diese Ansicht Dr. Matthias Stiehler, der gerade das Buch Väterlos veröffentlicht hat. Zentral ist in seinem Buch die Definition des Begriffs Väterlichkeit. Stiehler war gestern Abend der einzige auf dem Podium, der die Mikroperspektive und den Einzelfall qua Profession auf dem Schirm hatte, als Theologe und Psychologe, der in der Beratung in Dresden beim Institut fü Männergesundheit tätig ist. Die übrigen Teilnehmer der Diskussion, Dr. Martin Bujard (Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden), Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe (Universität Gießen, Haushalts- und Familienwissenschaft), Prof. Dr. Ludwig Salgo (Universität Frankfurt, Familienrechtler), haben ein Makroperspektive, ebenfalls qua Profession, in die Diskussion eingebracht.

Das hat einige der männlichen Besucher aus der Garde der entsorgten und entrechteten Väter aufgebracht, die mit ihrem persönlichen Fall zu dieser Veranstaltung gekommen sind. Sie haben ihren Unmut geäußert und natürlich vor allem in Uta Meier-Gräwe und in Ludwig Salgo ihre Feinde für den Abend gefunden und diese in nicht sehr wertschätzender Art angegangen. Obwohl diese Männer den Titel der Veranstaltung so gelesen haben, dass es hier um die Wertschätzung der Väter in unserer Gesellschaft gehen würde. Keine Frage, auch hier gibt es ein Defizit. Aus meiner Sicht haben Damm diese Fälle den Abend zu sehr geprägt. Viel lieber hätte ich noch ein paar mehr Ausführungen von Stiehler gehört. Er legt nämlich den Finger auf einige wunde Stellen. Für ihn sind die neuen Väter zu angepasst. Sie eifern den Müttern nach und interpretieren Väterlichkeit damit in eine Richtung, die er für falsch hält. Er fordert massiv ein Umlenken.

Sehr wichtig und richtig war der Hinweis des Juristen Ludwig Salgo, der eine intensive Eheschulen- und Familienbildungsarbeit für richtig hält, um beispielsweise die Zahl der Scheidungen zu reduzieren und es Kindern insgesamt zu ermöglichen, in einem kindgerechten Umfeld aufzuwachsen. Meier-Gräwe hat gefordert, dass sich Schulen, bereits ab der ersten Klasse, mit „Lebenskompetenzenwicklungs-Unterricht“ befassen. Das hielte sie im Zusammenhang mit der Etablierung der Ganztagsschule für eine sinnvolle Ergänzung des Curriculums.

Es gibt viele Baustellen und wir könne noch mehr aufmachen. Gut ist trotz allem, dass es solche Veranstaltungen gibt. Und doch liegt es an jedem selbst, für seine Ideale einzutreten und für eine bessere Welt zu kämpfen. Ich bin fest überzeugt, dass das Thema Väterlichkeit hier einen wichtigen Beitrag leisten kann. Wir müssen das Thema vorantreiben. Mitstreiter werden gesucht.

Das Plakat zur Diskussion.

Das Plakat zur Diskussion.

Info: Veranstalter dieser Podiumsdiskussion war der Frankfurter Domkreis Kirche und Wissenschaft in Kooperation mit den kath. Familienbildungsstätten Familienbildung Frankfurt/Nordweststadt, Zentrum Familie, Internationales Familienzentrum.

Aus der Veranstaltungbeschreibung: Sie riskieren Kinder und Jahre langer Bindung. Trotz Papa-Monaten sind sie immer noch hin und her gerissen zwischen Beruf, Karriere, Prekarität und Sorgearbeit. Über die Frage, wie die Werte und Erfordernisse im Beruf das Verhalten als Eltern prägen, welchem Druck Eltern heute ausgesetzt sind, und von welchen Vätern und Männern man eigentlich heute reden muss, diskutieren und streiten beim Aktuellen Forum Martin Bujard (Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden), Uta Meier-Gräwe (Universität Gießen, Haushalts- und Familienwissenschaft), Ludwig Salgo (Universität Frankfurt, Familienrechtler und „Anwalt des Kindes“), Matthias Stiehler (Dresdner Institut für Männergesundheit, Autor der aktuellen Streitschrift „Väterlos“). Es moderiert Sylvia Kuck vom Hessischen Rundfunk.

Und hier noch einige Zitate von gestern Abend (Wortlaut bzw. inhaltsgetreue Nacherzählung):

Matthias Stiehler:

„Väter dürfen nicht zu Ersatzmüttern werden, leider ist das die Erwartung der Gesellschaft.“

„Keine Lust auf Kinder nicht nur eine Frage des Materiellen. Es ist eine Frage der Haltung. Was sind wir für eine Wohlstandsgesellschaft, wenn wir glauben, dass wir uns keine Kinder mehr leisten können und wollen?“

„Gleichmacherei auf allen Ebenen ist keine Vision.“

Uta Meier-Gräwe:

„Wenn Frauen in die Arbeitswelt integriert werden sollen, dann müssen wir uns fragen, wer die wichtige Beziehungsarbeit mit den Kindern übernimmt.“

„Wir brauchen mehr als einen Väterdiskurs.“

„Arbeitgeber sollten das gar nicht mehr kalkulieren können, dass Väter nur zwei Monate und Frauen weit länger ausfallen.“

„Wir können eine Diskussion um Werte nicht von der Realität entkoppeln.“

„Befristete Arbeitsverhältnisse sind das beste Verhütungsmittel.“

Martin Bujard:

„Elterngeld und „Partner“monate sind ein große Erfolg.“

„Die Kultur in den Betrieben können wir leider nicht per Gesetz regeln.“

„Man darf Werte und Rahmenbedingungen nicht gegeneinander ausspielen.“

„Männer wissen zu wenig über den Wert von Vaterschaft.“

Ludwig Salgo:

„Es gab in den vergangenen Jahren viel Väterforschung. Wir haben jetzt Befunde und ein Bild, aber es mangelt noch an Rezepten.“

Babymassagekurs in Düsseldorf im Februar

Mein Freund und Kollege Jürgen Grah bietet im Februar und im März wieder einen Babymassagekurs für Väter an. Das erste Treffen ist am 17. Februar 2013, 10.30 Uhr. Der Kurs (5 Einheiten jeweils sonntags) findet im Familienzentrum Bonifatius, Sternwartstraße 65, 40223 Düsseldorf statt. Anmeldungen sind unter liebegehtdurchdiehaut (ät) gmx.de möglich. Mehr Infos: www.vater-babymassage-duesseldorf.de.

Ein dicht gepacktes erstes Halbjahr

Zeit für die Seele

Zeit für die Seele – vorbei. Aber jetzt warten schöne Aufgaben

Es ist schön, dass die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr einen anderen Takt hat als die übrige Zeit des Jahres. Das Schönste dabei ist, dass niemand etwas anderes erwartet. Nun ist die Zeit für die Seele in dieser Form aber wieder vorbei – und das ist auch nicht schlimm.

Ich freue mich sehr auf dieses Jahr und die geplanten Aktivitäten. Das erste Halbjahr ist dicht gepackt mit allerlei Kursen und einer Weiterbildung, auf die ich besoders gespannt bin – mehr zur Ausbildung werde ich hier demnächst schreiben.

Nun ist es jedoch an der Zeit, einen etwas genaueren zeitlichen Überblick über meine Kurse in Darmstadt und Bensheim zu geben. Details stelle ich dann in die Termine ein.

Familienzentrum Darmstadt (Gesamtprogramm)

8. und 9. Februar 2013 Ganzheitliche Geburtsvorbereitung gemeinsam mit Monika Kanzler-Sackreuther (plus Nachtreffen)

2. März 2013 Endlich Papa – und jetzt? (10 bis 14 Uhr, Option auf ein weiteres Treffen am 9. März 2013)

16. und 17. März 2013 Ganzheitliche Geburtsvorbereitung für Paare, die eine weiteres Kind erwarten gemeinsam mit Monika Kanzler-Sackreuther

26. und 27. April 2013 Ganzheitliche Geburtsvorbereitung gemeinsam mit Monika Kanzler-Sackreuther (plus Nachtreffen)

25. und 26. Mai 2013 Ganzheitliche Geburtsvorbereitung für Paare, die eine weiteres Kind erwarten gemeinsam mit Monika Kanzler-Sackreuther

8. Juni 2013 Endlich Papa – und jetzt? (10 bis 14 Uhr, Option auf ein weiteres Treffen am 15. Juni 2013)

22. Juni 2013 Fotografieren – eine Vater-Kind-Aktion (15 bis 18 Uhr)

Frauen- und Familienzentrum Bensheim (Programm Eltern-Kind-Kurse)

13. April 2013 Geschichte(n) der Fotografie – eine Vater-Kind-Aktion (14 bis 17 Uhr)

Ich würde mich freuen, wenn auch Interessenten für diese Veranstaltungen über meine Homepge kommen würden. Anmeldungen sind jeweils bei den Einrichtungen möglich.