Männer in der ZEIT

Männer in Not.

Männer in Not.

Ich will ein paar kurze Anmerkungen zum Artikel „Not am Mann – Das geschwächte Geschlecht“ im Dossier der aktuellen ZEIT loswerden.

Selbstverständlich finde ich es super, wenn sich ein bedeutendes Medium dem Thema „Die Krise des Männlichen“ annimmt. Vor allem den immer wieder richtigen und wichtigen Hinweis auf die schwierigen Bedingungen für Jungen in der Schule kann es gar nicht oft genug geben.

Die Aufbereitung des Themas in der ZEIT bietet allerdings leider nicht viel neues. Wer ein wenig mit dem Thema vertraut ist, kennt die benannten Zahlen und Namen. Es handelt sich insgesamt um eine Aneinanderreihung von Fakten. Wirklich inspirierende und inspirierte Schreibe sieht etwas anders aus. Dennoch vermitteln die beiden Autorinnen Elisabeth Raether und Tanja Stelzer den Eindruck, sie hätten hier ein Thema entdeckt, das so noch keiner behandelt hat. Ein journalistischer Kniff – und wenn wirklich ein paar neue Leserinnen und Leser gefunden werden, soll es mir recht sein. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist verräterisch. Wenn es ein Winterloch gibt, dann befinden wir uns im Moment genau darin. Darunter dürfte die Reichweite leiden.

Wie ernst meint es die Zeit also mit diesem Beitrag?

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