Ein nächster Schritt: Kess erziehen

Glegentlich hatte ich es schon angedeutet, dass ich mich im Bereich Familienbildung noch etwas weiterentwicklen möchte. Neben der Väterarbeit will ich künftig auch die Arbeit mit Familien in den Fokus rücken – und mich hier mit einer entsprechenden Weiterbildung qualifizieren.

Kess erziehen Logo

An diesem Logo sind „Kess erziehen“-Kurse zu erkennen.

Diese Weiterbildung startet morgen in Ludwigsburg. Darauf freue ich mich schon sehr. Nach insgesamt drei Ausbildungswochenenden werde ich Kurse „Kess erziehen(R). Weniger Stress – mehr Freude“ anbieten können. Zur Zielgruppe eines solchen Kursangebotes gehören Eltern von Kindern im Alter von 3 bis 10, ursprünglich 2 bis 12, Jahren. Das Konzept, entwickelt von der AKF – Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung in Zusammenarbeit mit dem Familienreferat im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg, verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Die Buchstaben K-E-S-S stehen hierbei für:

  • Kooperativ: Vater, Mutter und Kinder lösen Konflikte gemeinsam und sorgen auf diese Weise für ein lebenswertes und wertschätzendes Miteinander.
  • Ermutigend: Die Stärken der Kinder und die Stärken der Eltern bilden die Basis für das Zusammenleben. Die Selbstständigkeit der Kinder wird gefördert, sie übernehmen Verantwortung für ihr Handeln.
  • Sozial: Die Bedürfnisse von Kindern und Eltern werden gleichermaßen geachtet. Es geht um Halt, Zuwendung, Geborgenheit und mehr.
  • Situationsorientiert: Jede Situation ist durch ganz spezielle Umstände geprägt. Die Bedürfnisse jedes Einzelnen, Groß wie Klein, können sehr unterschiedlich sein. All das wird in das Handeln einbezogen.

Während des Katholikentages in Mannheim im vergangenen Jahr habe ich einen Workshop bei zwei Kursleiterinnen belegt. Das Konzept hat mir auf Anhieb gefallen. Wertschätzung und Gelasssenheit sind zwei der wesentlichen Elemente der Kess-Haltung. Und das sind ganz intensiv auch meine Themen. Es werden in den Kursen keine Erziehungsrezepte vermittelt. Vielmehr geht es darum, die Kompetenzen der Eltern freizulegen, um ihnen zu ermöglichen, eine wertschätzende und lebensbejahende Haltung einzunehmen. Genau das finde ich ganz großartig.

Selbstverständlich werde ich an dieser Stelle über die Ausbildung berichten. Und natürlich geht es bei solchen Kursen immer auch um einen selbst. In diesem Sinne freue ich mich ganz besonders darauf, mein eigenes Tun zu reflektieren – und später dann ganz viel von meinem Erarbeiteten dann auch wieder an andere Eltern weiter zu geben.

2 comments

  1. Sebastian sagt:

    Super Christoph! Tolles Engagement. Vielleicht können wir uns auch kommende Woche über das Vater-Kind-We austauschen…

    Grüße aus Wiesbaden

    Sebastian

  2. […] ich als Kess erziehen-Kursleiter einen Erziehungsratgeber lese, dann lese ich ihn selbstverständlich auch unter […]

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