Väterarbeit und Jungenarbeit passen gut zusammen

Gern verweise ich an dieser Stelle nochmal auf den großartigen Zeitungsartikel im Darmstädter Echo über mich und die Arbeit mit Vätern. Direkt im Anschluss habe ich auch kurz über die Reaktionen berichtet. Einige Projekte und Kontakte, die nach der Veröffentlichung ihren Anfang nahmen, werden jetzt konkreter und fassbarer.

Sehr dankbar bin ich nun dafür, dass mich die AG Jungenarbeit der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg zu einer Sitzung eingeladen hat, damit ich ein wenig über Väterarbeit erzählen kann. Wir wollen versuchen gemeinsame Ansatzpunkte zu finden, um die Jungenarbeit auch über das Väterthema voranzubringen.

An vielen Stellen fehlt es Jungen an männlichen Vorbildern in ihrer frühen Entwicklungsphase. Manchmal reicht das sogar bis in die Familien hinein. Väterarbeit soll, so wie ich sie verstehe, die Väter dafür sensibilisieren, dass sie in ihrer Rolle als Mann und Vater wahnsinnig wichtig für die Entwicklung ihrer Kinder (Jungen wie Mädchen) sind. Sie sollen anwesende Väter sein. Und wenn sie empathische, liebevolle und aufmerksame Väter sind und als solche auch Vorbild, bin ich fest davon überzeugt, dass beispielsweise auch mehr Jungen sich später für Berufe wie Erzieher und Grundschullehrer entscheiden. Hier gibt es ein immenses Defizit. Gemeinsam sollten wir daran arbeiten, dass sich in diesem Punkt in den kommenden Jahren und Jahrzehnten einiges ändert.

Ich wäre froh, wenn ich die Arbeitsgruppe bereichern könnte und sich nach dem Treffen eine Fortführung gemeinsamer Aktivitäten ergibt. Auch darüber werde ich dann an dieser Stelle berichten.

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